Bruchweg II neben Steinbruch?
4. August 2005 von JvH | « zurück zur Hauptseite
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Stadt prüft Standorte für Stadion-Neubau/Viele Vorzüge bei Portland
Vom 04.08.2005Von Monika Paul
Die Nullfünfer sehen auf Dauer nur mit einem größeren Stadion ihre Zukunft gesichert. Bislang ist allerdings unklar, wer die Millionen dafür aufbringt. Und wo das neue Stadion für 30000 Zuschauer stehen soll. Die Stadt hat kein Geld, um dem Fußballklub zu helfen, eine “Bruchweg II”-Arena zu finanzieren. Das stellte OB Jens Beutel (SPD) klar. Jedoch gibt es seit Wochen Gespräche mit der Vereinsführung. Und die Vertreter der städtischen Ämter machen sich auf Initiative von Sportdezernent Norbert Schüler (CDU) Gedanken, wo der Stadion-Neubau, für den eine Fläche von rund 60000 Quadratmetern gebraucht wird, platziert werden soll.Neu im Gespräch ist nach AZ-Informationen das Portland-Gelände zwischen Wormser Straße und rekultiviertem Steinbruch. Wo sich die still gelegten Industrieanlagen der Heidelberg Cement befinden, wäre Platz. “Auch die Verkehrsanbindung spräche für das Areal”, meint Schüler. Zudem müssten die Nullfünfer nur mit einem Grundstückseigner verhandeln.
Ganz anders ist dies beim “Oldie” der gehandelten Stadion-Domizile - den Gonsenheimer Gemüseäckern und Obstfeldern am Europakreisel. Hier sei die Grundstücks-Situation seit der Diskussion vor 10 Jahren unübersichtlicher geworden, so Schüler, ein kurzfristiger Ankauf nicht drin.
Als dritter Standort bleibt das Messegelände auf dem 92 Hektar großen Wirtschaftspark Rhein Main im Rennen. Alt-OB Herman Hartmut Weyel, Prokurist der Mainzer Messegesellschaft, hatte die Idee. Noch hält sich allerdings die MMG bedeckt, ob es aus ihrem Kreis auch die Bereitschaft gibt, den finanziellen Kraftakt von über 40 Millionen Euro zu stemmen. Weiterer Kostenfaktor: Der Grund gehört der städtischen Grundstücksverwaltungsgesellschaft (GVG), die damit wirbt, in Hechtsheim neues Gewerbe anzusiedeln. Bislang ist von einem Quadratmeterpreis von 150 Euro die Rede, wie Rudi Hammer, Referent von Wirtschaftsdezernent Franz Ringhoffer, erklärt.
Zumindest viel Platz wäre auf dem Layenhof, den die GVG für 7,1 Millionen Euro erwirbt. Doch ob das Stadion, das sich ja auch als Veranstaltungsort für Kongresse und Konzerte refinanzieren soll, soweit draußen liegen kann, erscheint, wegen der fehlenden Verkehrsanbindung, fraglich.
Eine weitere Variante bringt Oliver Sucher, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, ins Spiel. “Nicht ausgeschöpft” sieht er die Prüfung eines “Ausbaus vor Ort”. “Mich interessiert, welche Möglichkeiten es im Rahmen einer Erweiterung des Bruchwegstadions bau- und lärmtechnisch noch gibt”, sagt er.
Quelle: Allgemeine Zeitung
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V 2.7
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