Fans und Verein müssen zusammenhalten
18. August 2005 von JvH | « zurück zur Hauptseite
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Wer bei dem 1. Heimspiel der 05er im Stadion war konnte beim üblichen “You’ll never walk alone” diesesmal der Protest der Ultra-Szene beobachtet werden. Ein Transparent mit der Aufschrift “Diese Tribüne ist zur Zeit nicht erreichbar!” sollte dem Ärger der Ultra-Szene und anderen Fans Luft verschaffen. Die Aktion blieb natürlich nicht unbeachtet und so setzen sich die Parteien am 17.08.2005 zusammen - und wie es scheint wurde ein guter Weg begonnen um die Unstimmigkeiten zu klären und evtl. aufkommende Disharmonien zu beseitigen. Im AZ SportSpecial vom 18.08. heisst es unter anderem…
Wichtig sei es gewesen, den Verantwortlichen des Bundesligisten klar zu machen, was Fansein in Mainz - vor allem für die Ultras - bedeutet: “Das geht nicht nur 90 Minuten während des Spieles, sondern die ganze Woche.” Auch stünden die Ultras bei ihren Aktionen nicht alleine. “Das Spruchband, das beim Spiel gegen Bremen ausgerollt wurde, war zwar von den Ultras initiiert worden, wird aber von vielen Fans mitgetragen”, betont Beckmann, der Spannungen, die zwischen Fans und Verein aufgekommen sind, an Kleinigkeiten ausmacht. “Da ist einiges zusammen gekommen. Die Kosten für den Uni-Parkplatz, die Verkaufsgebühren für die Eintrittskarten und der Euro, der für das 05-Magazin zu berappen ist. Dies alles hätte man vorher transparent machen müssen”, glaubt Beckmann, dass vieles im Vorfeld schon hätte geklärt werden können.
Aber auch die Fanszene und vor allem das Fanprojekt, dem er vorsteht, will Beckmann nicht aus der Kritik nehmen. “Wir als Fanprojekt müssen uns vorwerfen, dass wir nicht eher die Vermittlerrolle gesucht und angenommen haben.” Da der Gesprächskonsens nun aber gefunden wurde, soll es so weiter gehen. Ein weiteres Treffen, an dem dann noch Vertreter der Supporters (Vereinigung der Mainzer Fans) sowie eventuell 05-Geschäftsführer Michael Kammerer teilnehmen sollen, wird demnächst über die Bühne gehen. “Dieses Treffen soll aber nicht so groß werden”, unterstrich Beckmann.
Den vollständigen AZ Sportspecial Artikel gibt es hier. Auch hat sich der Trainer Jürgen Klopp in seiner “Kloppolumne” zu Wort gemeldet.
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