UEFA Cup: Noch 51,5 Stunden
27. September 2005 von JvH | « zurück zur Hauptseite
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In 51,5 Stunden ist es soweit - der Anpfiff zum 3. UEFA Cup Spiel in der Frankfurter Commerzbank-Arena gegen den FC Sevilla steht auf dem Programm. Der bisherige Run auf die Karten beweist das es die richtige Entscheidung war. Es werden wohl allein 30.000 Mainzer Fans nach Frankfurt pilgern, wieviele spanischen Fans noch dazukommen ist ungewiss.
Rein sportlich betrachtet können sich die 05er recht gute Chancen ausrechen, steht es doch für den FC Sevilla derzeit nicht besonders gut.
Geht es nach dem sportlichen Trend, kann der Sieger am Donnerstag nur Mainz 05 heißen. Denn der FC Sevilla ist seit dem Hinspiel in eine Krise geschlittert. Zwar beendete der italienische Mittelfeldspieler Enzo Maresca im Punktspiel am Sonntag bei Celta Vigo die über sechsstündige Torflaute der Andalusier, doch sein Treffer vom Elfmeterpunkt in der 54. Minute konnte die 1:2-Pleite auch nicht verhindern. Fernando Baiano hatte die Galizier nach nur 41 Sekunden in Führung geschossen, Borja OubiEa nach einer Viertelstunde für das Team des Ex-Leverkuseners Diego Placente auf 2:0 erhöht. “Diese zwei frühen Tore haben uns den Erfolg gekostet, danach nahmen die Dinge ihren Lauf”, rang FC-Trainer Juande Ramos um eine Erklärung und bezeichnete die Leistung seines Teams als “desaströs” und “stümperhaft”. “Das ist eine besonders schwerwiegende Niederlage.”
Doch dies könnte natürlich auch bedeuten das die Spanier mit sehr hohem Erfolgsdruck und hoher Motivation an den Main reisen um dort mit ein oder zwei Toren alles klar zu machen. Doch erstmal geniessen die Mainzer Fans und das Team den Ausflug “UEFA Cup” und geben ihr bestes, um diesen Ausflug auch noch zu verlängern.
“Die Chancen stehen mit Sicherheit 50:50″, sprüht Manager Christian Heidel nach dem 0:0 im Hinspiel vor Optimismus. “Wir werden unsere Taktik nicht ändern und von Anfang voll draufgehen. Denn wenn wir Sevilla ins Spiel kommen lassen, wird es schwierig.” Finanziell wird der Donnerstag auf jeden Fall zum Zahltag. “Wir kratzen bei den Einnahmen an der Millionengrenze”, sagt Heidel.
Nunja, die Zuversicht steht uns Mainzern angesichts der letzten UEFA Cup Erfolge sicherlich ins Gesicht geschrieben, aber dennoch sollte man Vorsicht walten lassen. In Ruhe auf das Spiel konzentrieren, die Fans werden wie immer voll und ganz hinter ihrem Team stehen und wenn alles Gut geht werden wir damit auch das Spiel gewinnen. Hoffen wir auf jeden Fall das Beste.
Was mich ein wenig irritiert ist der eine Absatz im AZ Sportspecial:
Finanziell wird der Donnerstag auf jeden Fall zum Zahltag. “Wir kratzen bei den Einnahmen an der Millionengrenze”, sagt Heidel. Es hätten sogar noch mehr Euro fließen können, dies wurde jedoch verhindert durch die Konferenzschaltung im Deutschen SportFernsehen (DSF) mit dem Spiel des Hamburger SV beim FC Kopenhagen, das um 21 Uhr angepfiffen wird. “Wir haben dadurch Einbußen bei der Vermarktung”, gibt Heidel zu. Beim DSF wird das Mainzer Match hausintern als “Hauptspiel” deklariert, wie viele Bilder letztendlich aus Frankfurt über die Mattscheibe flimmern, hängt allerdings vom Verlauf beider Partien ab.
Über die unglückliche Konferenz-Konstellation werden Mainz 05 und Vermarkter Sportfive demnächst sprechen. “Wir werden dieses Thema intern klären”, kündigte Heidel gegenüber der AZ an. Sollten die 05er die Gruppenphase mit zwei Heim- und zwei Auswärtsspielen erreichen, würden auch diese Übertragungsrechte beim Termin mit Sportfive auf den Tisch kommen. “Da gibt es zum Beispiel zwischen DSF und ZDF himmelweite Unterschiede”, betont Heidel. Allein an TV-Geldern gäbe es in der Gruppenphase, die am 4. Oktober um 12 Uhr in Nyon ausgelost wird, pro Partie über 20000 Euro zu verdienen - macht in der Summe rund 450000 Euro.
Ich dachte eigentlich das die Übertragungsrechte bereits von der UEFA vergeben wurden - aber nunja warten wir es ab, die Mainzer waren ja schon immer sehr Trickreich.
Quelle: AZ Sportspecial
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