Wegen Formfehler 8.000 EUR Strafe
24. Januar 2008 von JvH | « zurück zur Hauptseite
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Wegen eines Formfehlers bei der Dopingkontrolle hat das DFB-Sportgericht Daniel Gunkel verwarnt. Gleichzeitig wurde Mainz 05 mit einer Geldstrafe von 8.000 EUR belegt.
Grund:
Gunkel gab sich nach dem Spiel am 14. Dezember 2007 beim FC St. Pauli aus gesundheitlichen Gründen in die Behandlung des Mainzer Mannschaftsarztes begeben und dabei eine Spritze mit einer Substanz erhalten, die nach den Anti-Doping-Richtlinien des DFB anzeigepflichtig ist. Für die Dopingkontrolle sei die Verabreichung des Medikaments (vielleicht als Nahrungsergänzung) vom Mannschaftsarzt und vom Spieler gemäß den Vorschriften angegeben worden. Allerdings hatte es der Mannschaftsarzt zuvor versäumt, die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) durch Ausfüllen eines dafür vorgesehenen Formblattes in Kenntnis zu setzen.
Meine Meinung: Andere machen jahrelang Blutdoping und keinem fällt es auf, aber wenn einer mal vergisst ein Formblatt auszufüllen und abzugeben, dann muss man den aber gleich bestrafen.
Quelle: FTD
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3 Reaktionen zu “Wegen Formfehler 8.000 EUR Strafe”
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V 2.6.5
Zum Kampf gegen Doping gehört es nun mal auch, sich an die formalen Vorschriften zu halten. Und nur, weil andere sich nicht korrekt verhalten, ist das noch lange kein Freibrief für eigene Versäumnisse.
Du hast natürlich recht - man muss sich an die Vorschriften halten. Aber das da gleich eine mit Geldstrafe bewährte Mahung kommt - find ich e bissel übertrieben.
Aber vermutlich muss man es so machen sonst halten sich noch mehr nicht daran…
Man sollte sich vielmehr mal ernsthaft fragen, warum in den letzten Jahren massenweise Profifußballer auf dem Platz mit einer Herzschwäche umfallen. M. E. ein typisches Anzeichen für massives Doping. Da wird weggeschaut und lieber ein paar Euro eingeklagt, wenn man ein Formular nicht ausfüllt. Im Fußball will niemand was von Doping hören. Um so verdächtiger machen sich die Akteure…