Kommentar: Mohamed Zidan
5. Juni 2008 von JvH | « zurück zur Hauptseite
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Er gehörte in der Saison 2005/2006 und in der Rückrunde 2006/2007 zu den Publikumslieblingen. Er schoss allein in der Rückrunde 2006/2007 13 Tore. Er hatte einen guten Kontakt zu den Mainzer Fans. Beim Afrikacup gehörte er zu den Matchwinnern. Die Rede ist von Mohamed "Mo" Zidan.
Anscheinend braucht dieser quirlige "kleine Pharao" eine Vaterfigur, einen der ihn fördert und beschützt. Und keinen, wie Huub Stevens, der eben ein stahlharter Profi ist und den man mit Leistungen überzeugen muss. Diese hat Zidan in der vergangenen Saison für den HSV nicht erbracht.
Nun hat der einstige Mainzer Publikumsliebling einen der grössten Fehler der Fussballbranche gemacht: er hat sich öffentlich schlecht über den scheidenden Trainer geäußert. Mehr noch, er hat klare Wechselabsichten vom Trainer abhängig gemacht. Selbst ein Effenberg oder Kahn hat sich nicht auf so eine Art in die Nesseln gesetzt wie "Mo". Was das ganze noch schlimmer macht ist die niveulose Art der Formulierung, die Zidan an die Presse formuliert hat.
Der Berater von Zidan wurde vom HSV bereits kontaktiert und es soll demnächst ein "intimes" Gespräch im engsten Kreis geben, um dieses Thema nochmal intern zu besprechen. Was ausser einer saftigen Geldstrafe dabei herauskommt bleibt abzuwarten.
Doch mal abseits dieses ganzen Geplänkels: der Anfang vom Übel war der Wechsel von Zidan zum HSV. Zidan wollte zeigen das er ein Profi ist, das er "keinen Vater wie Jürgen Klopp und keinen Familienverein wie Mainz 05" braucht, um dennoch sehr gute Leistungen zu bringen. Ja vielleicht musste er diesen Schritt sogar gehen. Doch ist er geglückt?
Vielleicht war der HSV nicht der richtige Verein. Aber das war die hanseatische Konkurenz an der Weser auch schon nicht gewesen. Vielleicht hat "Mo" beim HSV auch nicht diese "Nestwärme" erfahren wie er sie am Bruchweg bekam?
So könnte jetzt ein Wechsel zum BVB09 eine mögliche Option sein - vorausgesetzt, Dortmund möchte sein Gehalt von 2,5 Mio. Euro im Jahr stemmen. Immerhin wäre sein ehemaliger Ziehvater dort. Doch könnte er bei den Borussen das Spiel auf "Mo" Zidan abstellen so wie er es in Mainz konnte? Schwer vorstellbar.
Fast will man ihm raten "Mensch, schraub mal deine Gehaltsansprüche runter und komm zu einem Verein bei dem Du Dich wohlfühlst!" - aber das wäre sicherlich utopisch. Was bleibt ihm also?
Wahrscheinlich auf längere Sicht nur noch der Gang ins Ausland…
Quelle: Fussball-Blabla
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1 Reaktion zu “Kommentar: Mohamed Zidan”
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Schön geschriebener Beitrag ;)
Zidan sollte wirklich seine Gehaltsvorstellungen entwas senken.
Auch ich glaube net, dass er zu uns zurückkehrt, leider …